Aktuelle Nachrichten
Wie kann ich zum Islam übertreten ?
Sie wollen zum Islam konvertieren oder wollen vom Imam getraut werden?
Dann wenden Sie sich bitte an uns Kontakt: info@dmk-darmstadt.de.
Sie brauchen bei uns keinerlei Schwellenängste zu haben, denn wir stehen Ihnen gerne gerade so, wie Sie sind zur Verfügung und Sie müssen nicht Muslima sein. Wir sind bemüht, unsere Gespräche in entspannter, gemütlicher Atmosphäre zu führen und freuen uns, wenn wir Ihnen mit Information bzw. Rat und Tat zur Seite stehen können.
Einige Glaubensgrundlagen, die für einen Muslim wichtig sind
*Glaube an die Engel
Muslime glauben an die Existenz der Engel und dass sie ehrenvolle Geschöpfe sind. Die Engel dienen Gott alleine, gehorchen ihm und handeln nur auf seinen Befehl hin. Einer der Engel ist Gabriel, der Muhammad ([Gottes] Segen und [Sein] Frieden seien auf ihm) den Quran herab gebracht hat.
* Glaube an Gottes herab gesandte Bücher
Muslime glauben, dass Gott seinen Gesandten Bücher als Beweis und Rechtleitung für die Menschheit herab sandte. Eines dieser Bücher ist der Quran, den Gott dem Propheten Muhammad ([Gottes] Segen und [Sein] Frieden seien auf ihm) herab gesandt hat. Gott versichert den Schutz des Quran von jeglicher Verfälschung oder Verdrehung. Gott sagt:
Wahrlich, Wir selbst haben diese Ermahnung herab gesandt, und sicherlich werden Wir ihr Hüter sein (Quran, 15:9)
* Glaube an die Propheten und Gesandten Gottes
Muslime glauben an die Propheten und Gesandten Gottes, beginnend mit Adam, sowie Noah, Abraham, Ismael, Isaak, Jakob, Moses und Jesus (Friede sei mit ihnen). Aber Gottes letzte Botschaft an die Menschen, eine Erneuerung der ewigen Botschaft, wurde dem Propheten Muhammad ([Gottes] Segen und [Sein] Frieden seien auf ihm) offenbart. Muslime glauben, dass Muhammad ([Gottes] Segen und [Sein] Frieden seien auf ihm) der letzte von Gott gesandte Prophet ist, wie Gott sagt:
Muhammad ist nicht der Vater eines eurer Männer, sondern der Gesandte Gottes und der letzte aller Propheten,... (Quran, 33:40)
Muslime glauben, dass alle Propheten und Gesandte menschliche Geschöpfe sind, die keinerlei göttliche Eigenschaften besitzen.
* Glaube an den Tag des Gerichts
Muslime glauben an den Tag des Gerichts (Tag der Wiedererweckung), wenn alle Menschen von Gott wieder auferweckt werden und er unter ihnen gemäß ihres Glaubens und ihrer Taten richten wird.
* Glaube an den Al-Qadar
Muslime glauben an Al-Qadar, die göttliche Vorherbestimmung. Aber diese göttliche Vorherbestimmung bedeutet nicht, dass der Mensch keinen freien Willen besäße. Selbstverständlich hat der Mensch einen eigenen Willen mit dem er zwischen richtig oder falsch auswählen kann, und jeder ist verantwortlich für seine Wahl.
Der Glaube an göttliche Vorherbestimmung schließt vier Dinge mit ein: 1) Gott weiß alles. Er weiß, was geschah und was geschehen wird. 2) Gott hat alles niedergeschrieben, was geschehen ist und was geschehen wird. 3) Alles, was Gott will, dass es geschieht, geschieht auch so und alles, von dem Gott nicht will, dass es geschieht, geschieht nicht. 4) Gott ist der Schöpfer aller Dinge.
Um Muslim zu sein, muss man nach den fünf Säulen des Islam leben
Die fünf Säulen des Islam bilden den Rahmen des Lebens eines Muslim. Sie sind das Glaubensbekenntnis, Gebet, Zakat geben (Unterstützung der Bedürftigen), Fasten im Monat Ramadan und einmal im Leben die Pilgerreise nach Mekka für die, die es sich leisten können.
1) Das Glaubensbekenntnis
Siehe unten
2) Gebet
Muslime verrichten fünf Gebete am Tag. Jedes Gebet dauert nicht länger als ein paar Minuten. Das Gebet im Islam ist die direkte Verbindung zwischen dem Gläubigen und Gott. Es gibt keinen Vermittler zwischen Gott und dem Gläubigen.
Im Gebet fühlt der Gläubige innere Freude, Frieden und Ruhe und dass Gott mit ihm oder ihr zufrieden ist. Der Prophet Muhammad ([Gottes] Segen und [Sein] Frieden seien auf ihm) sagte: {Bilal, rufe (die Leute) zum Gebet, beruhige uns damit.} Bilal war einer der Gefährten Muhammads ([Gottes] Segen und [Sein] Frieden seien auf ihm), der beauftragt war, die Leute zu den Gebeten zu rufen.
Die Gebete werden in der Morgendämmerung, am Mittag, am Nachmittag, bei Sonnenuntergang und in der Nacht verrichtet. Ein Muslim kann fast überall beten, draußen, in Büros, Fabriken oder Universitäten.
3) Zakat geben (Unterstützung der Bedürftigen)
Alle Dinge gehören Gott und der Reichtum ist den Menschen nur anvertraut. Die eigentliche Bedeutung des Wortes Zakat ist „Reinigung“ und „Wachstum“. Zakat geben bedeutet, einen bestimmten prozentualen Anteil von Besitztümern an bedürftige Menschen zu spenden. Dieser Prozentsatz von 2,5% wird fällig auf Gold, Silber und Bargeld, das den Betrag von 85 Gramm Gold entspricht und sich für ein Mondjahr im Besitz befindet. Unser Besitz wird dadurch gereinigt, dass wir einen Anteil davon Bedürftigen geben, so wie das Beschneiden der Pflanzen neues Wachstum ausgleicht und fördert. Man darf natürlich soviel freiwillige Almosen geben, wie man möchte.
Man darf natürlich soviel freiwillige Almosen geben, wie man möchte.
4) Fasten im Monat Ramadan
Jedes Jahr im Monat Ramadan, fasten Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Dabei halten sie sich von Essen, Trinken und Geschlechtsverkehr fern.
Fasten ist förderlich für die Gesundheit, wird jedoch hauptsächlich als Methode der geistigen Selbstreinigung betrachtet. Durch die eigene Einschränkung von den weltlichen Dingen, selbst für eine kurze Zeit, gewinnt der Fastende wahre Zuneigung zu den Hungrigen und eine Weiterentwicklung für sein geistiges Leben.
5) Pilgerfahrt nach Mekka
Die jährliche Pilgerfahrt (Hağğ) ist einmal im Leben Pflicht für die, die körperlich und finanziell in der Lage dazu sind. Über zwei Millionen Menschen kommen jedes Jahr aus allen Ländern der Erde nach Mekka. Obwohl Mekka immer ein Anziehungspunkt für Besucher ist, findet die jährliche Hağğ im zwölften Monat des islamischen Kalenders statt. Männliche Pilger tragen besonders einfache Kleidung, die jegliche Unterscheidung nach Klassen und Kulturen unmöglich macht, so dass alle gleich vor Gott stehen.
Die Riten der Hağğ bestehen aus dem siebenmaligen Umkreisen der Kaaba und dem siebenmaligen Gehen zwischen den Hügeln Safa und Marwa, wie es Haggar auf ihrer Suche nach Wasser getan hat. Dann stehen die Pilger zusammen in Arafa und bitten Gott um seine Vergebung und was ihnen noch am Herzen liegt. Dieser Tag wird oft mit dem Tag des Gerichts verglichen.
Das Ende der Hağğ bildet das große Fest Eid al-Adha, das mit Gebeten begangen wird. Dieses und Eid al-Fitr, ein Festtag am Ende des Ramadan, bilden die zwei Feste des islamischen Kalenders.
gilt folgende Sunnah:

















